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Gesetzliche Rahmenbedingungen

Energieeinsparverordnung (EnEV)

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Seit 2009 gilt die Energieeinsparverordnung (EnEV) – mit dem Ziel, den Energieverbrauch in Gebäuden um 30 % gegenüber früheren Standards zu senken. Die EnEV definiert Mindeststandards für die energetische Gebäudequalität. Beurteilt wird jeweils die Gesamtenergiebilanz, in die sowohl die Eigenschaften der Anlagentechnik als auch des baulichen Wärmeschutzes miteinfließen. Bei Neubau und Umbau von Wohn- und Nichtwohngebäuden müssen die Vorschriften eingehalten werden. Aber auch bei bereits bestehenden Gebäuden können Nachrüstungen erforderlich sein, wie etwa die Erneuerung des Heizkessels oder die Regelung der Zentralheizung. Wesentlich für die Beurteilung der Energie-bilanz ist der Primärenergiebedarf. Dieser bezieht sich auf die beheizte Wohnraumfläche und berücksichtigt neben dem Energiebedarf für Heizung und Warmwasser auch die Verluste, die von der Gewinnung des Energieträgers, dessen Aufbereitung und Transport bis zum Gebäude und bis zur Verteilung im Gebäude anfallen. Die Nutzung erneuerbarer Energien wirkt sich dagegen positiv auf die Beurteilung der Gesamtenergiebilanz aus.

Weitere Vorschriften sind eine Mindestanforderung an die Gebäudedichtheit und spezifische Transmissionswärmeverluste der Gebäudehülle. Auch die Energieausweispflicht ist in der EnEV geregelt.

Im Laufe des Jahres 2014 wird es eine Novellierung der EnEV geben. Es lohnt sich daher, schon jetzt den Energiestandard im Blick zu haben, der zum Zeitpunkt der Bauabnahme gelten wird. Allerdings werden sich die Anforderungen an den Gebäudebestand voraussichtlich nur gering verändern. Verschärfen werden sich dagegen die Anforderungen an den Neubau.

Aktuelle Informationen
www.enev-online.de